StartseiteSein LebenslaufDas Attentat auf HitlerWas danach geplant war
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1907
Claus Schenk Graf von Stauffenberg wird am 15. November als Sohn des Oberhofmarschalls Alfred Stauffenberg und dessen Ehefrau Caroline in Jettingen (Bayern) geboren.

Schon als Jugendlicher ist er deutschnational gesinnt und romantikbegeistert, wozu auch seine Freundschaft mit dem Dichter Stefan George beiträgt. Er ist Zeit seines Lebens katholischen Glaubens.

Stauffenberg1926
Nach vorzeitiger Ablegung des Abiturs Eintritt in das 17. Bamberger Kavallerieregiment.

1933
Stauffenberg begrüßt den Machtantritt Hitlers, er glaubt an dessen Propagierung der "nationalen Wiedergeburt". Im September heiratet er Nina Freiin von Lerchenfeld, sie bekommen 2 Töchter und 3 Söhne.

1936
Beginn des Studiums an der Kriegsakademie Berlin.

1939/40
Der Zweite Weltkrieg beginnt, Stauffenberg ist zuerst Oberleutnant in einer Panzerdivision im Polenfeldzug, später nimmt er als Generalstabsoffizier an der Westoffensive gegen Frankreich teil.

1940-43
Stauffenberg nimmt am Russlandfeldzug teil. Angesichts der Massenmorde der SS-Einsatztruppen in Russland schließt er sich dem politischen Widerstand an, zu einer Zeit wo schon eine ausgeprägte Widerstandsbewegung existierte. Über seinen älteren Bruder Berthold und seinen Vetter Peter Graf Yorck von Wartenburg nimmt er Kontakt zu den Widerstandskämpfern auf.

Nachdem er im September '43 seinen Vorgesetzten bekennt, Hitler töten zu wollen, wird er an die Front nach Tunesien versetzt und dort schließlich durch einen Tieffliegerangriff schwer verwundet. Nach seiner Genesung arbeitet Stauffenberg als Kriegsversehrter Ende '43 im Stab des Allgemeinen Heeresamtes in Berlin.

Dort arbeitet er (zusammen mit General Friedrich Olbricht, Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim und Henning von Tresckow) an detaillierten Umsturzplänen unter dem Decknamen "Operation Walküre".

Außerdem hält er Kontakte zum zivilen Widerstand und koordiniert die Attentatspläne mit Carl Friedrich Goerdeler und Ludwig Beck.

1944
Am 1. Juli wird er Stabschef beim Befehlshaber des Ersatzheeres und erhält damit das Recht zum direkten Vortrag bei Hitler, und somit auch Zugang zu den Lagebesprechungen in den Führerhauptquartieren. Dies öffnet ihm die Türen zu einem Attentat auf Hitler.

Nach mehreren fehlgeschlagenen Attentatsversuchen entschließt er sich also, das Attentat persönlich auszuführen.

Letztes Update: 27.07.2004
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